Weinsberg - Würzburg

A81 Seegrund

Auf der A81 im Abschnitt Seegrund (Fahrtrichtung Würzburg) wird derzeit eine umfassende Erhaltungsmaßnahme auf rund 23.000 m² Fahrbahnfläche umgesetzt. Dabei werden insgesamt etwa 14.100 Tonnen Asphalt eingebaut:
7.500 t Asphalttragschicht
4.200 t Asphaltbinderschicht 
2.400 t Asphaltdeckschicht 

Bauleiter: Thomas Ehmann | Teamleiter: Marlon Seitz | Juni 2026

 

Fahrbahn A81

Nachhaltiger Autobahnbau

mit vor Ort produzierter zertifizierter HGT zur Querneigungsanpassung

Zu Beginn der Maßnahme wurde die bestehende Betonfahrbahn abgefräst. Das dabei gewonnene Betonfräsgut wird nur teilweise abgefahren, da ein wesentlicher Anteil direkt auf der Baustelle aufbereitet und als Material für den Querneigungsausgleich unter den neuen Asphaltschichten wiederverwendet wird. 
Dadurch verbleibt ein Großteil des Baustoffs im Stoffkreislauf der Baustelle, wodurch Transportaufwand, Entsorgung und Ressourcenverbrauch reduziert werden.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die hydraulisch gebundene Tragschicht (HGT). Diese wird als zertifiziertes System hergestellt und eingebaut. Grundlage hierfür sind umfassende baustofftechnische Untersuchungen durch ein unabhängiges Baustoffprüfinstitut. Geprüft werden unter anderem Druckfestigkeit, Kornfestigkeit und Sieblinie, um die geforderte Materialqualität sicherzustellen.

Fertiger beim Einbau

Fahrsicherheit erhöhen

Die Querneigung immer im Blick

Die HGT dient gleichzeitig als Höhenausgleichsschicht in Keilform.  Hintergrund ist das bislang unzureichende Quergefälle der Fahrbahn. Durch die Anpassung der Querneigung wird die Oberflächenentwässerung deutlich verbessert und das Risiko von Aquaplaning nachhaltig reduziert.
Im Anschluss werden die Asphalttragschicht, Asphaltbinderschicht und Asphaltdeckschicht eingebaut, sodass ein langlebiger und hoch belastbarer Fahrbahnaufbau entsteht. 

Fazit: Die Maßnahme auf der A81 ist ein aktuelles Praxisbeispiel für modernen und nachhaltigen Autobahnbau. 

Zertifizierte Baustoffe, qualitätsgesicherte Ausführung und die Wiederverwertung von Materialien direkt vor Ort verbinden Wirtschaftlichkeit, Ressourcenschonung, Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit in einem zukunftsorientierten Baukonzept. 

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