helfende Hände

Die partizipative Wegbereiterkultur entsteht indem wir den offenen Austausch über zukunftsrelevante Themen organisieren. Insgesamt 40 Wegbereiter/-innen trafen sich am 18.06.2026. Im Mittelpunkt standen die Nachhaltigkeitskriterien. Die Priorisierung von 2018 wurde überprüft und neue Schwerpunkte identifiziert. 

Projektleitung: Christine Reutter | 2026

17 SDGs Puzzle

come together mit den SDGs

Drei Standorte und unterschiedlicher beruflicher Hintergrund. Vermesser/-in und IT-Spezialist, Bau-Abrechner/-in und Buchhalter/-in, Einkäufer/-in und Datenschutzbeauftragter. Das Gespräch über die Nachhaltigkeitskriterien zeigte schnell die gemeinsame Basis.  

Rückblick zu den Anfängen der SDGs:

Punktung

NEU: SDG 1 + 3 + 6

Die Priorisierung des Jahres 2018 hatte 3 Gesundheit und Wohlergehen, 4 Bildung und 17 Netzwerk zum Erreichen der Ziele in den Mittelpunkt der Wegbereiter Entwicklung gestellt. 

Die Gewichtung 2026 ergab SDG 1 Armut, 3 Gesundheit und Wohlergehen sowie 6 Sauberes Wasser. 

keine Armut

SDG 1 - keine Armut

In Deutschland sind 16% der Bevölkerung armutsgefährdet. Betroffen sind bspw. Auszubildende, die in eigenen vier Wänden wohnen möchten und ohne Unterstützung von Angehörigen auskommen müssen oder Teilzeitarbeitende, die alleinerziehend sind. 

Menschen können durch unterschiedliche Ereignisse in finanzielle Notsituationen kommen: 

  • Notsituationen - bspw. Familienmitglied wird pflegebedürftig
  • persönliche Ausnahmesituationen wie Wohnungsprobleme oder Autounfall
  • Betriebsunfall und Folgen kann in finanzielle Schwierigkeiten führen
  • Schutz des Eigenheims bspw. Hochwasser-Schutz 

Das Ziel bspw. eines Firmenfonds wäre eine kurzfristige Überbrückung der finanziellen Engpässe von Mitarbeitenden. Langfristig wirksame Methoden sind bspw. Geldanlage / Vorsorge bereits in jungen Jahren, SoKa Bau Zusatzrente, Aktiv Rente oder bezahlbare Betriebswohnungen (Schaffung von sozialem Wohnraum). 

Weltweit können wir durch fairen, bewußten Einkauf sowie die Transparenz der Herkunft / Herstellung der Produkte zu weniger Armut beitragen. 

Gesundheit und Wohlergehen

SDG 3 - Gesundheit und Wohlergehen

Auffälligkeiten der Gesellschaft in Deutschland: 

  • Raucher:Innenquote steigt aktuell wieder an
  • Adipositasquote bei Erwachsenen steigt, Kinder und Jugendliche konstant geblieben 
  • Reduktion von Emissionen von Luftschadstoffen und Feinstaub 

Arbeitszeiten an die witterungsbedingten Veränderungen anpassen, arbeiten unter Extrembedingungen. Altersgerechte Arbeitsplätze mit Hilfsmitteln für den gewerblichen Einsatz, ergnomischen Arbeitsplätzen und regelmäßigem Gesundheitsuntersuchungen. Ohne Gesundheit keine Mitarbeiter. Achtsamkeit auf den Baustellen (persönliche Schutz-Ausrüstung im Einsatz). 

sauberes Wasser

SDG 6 - sauberes Wasser

Wasserknappheit spielt saisonal eine Rolle, der Landwirtschaft und der Arbeit im Freien bereiten Hitzeperioden und Starkregenereignisse immer mehr Probleme. Der hohe Eintrag von Giftstoffen (ehemalige Mülldeponien) oder Phospor und Nitrat aus der Landwirtschaft in die Gewässer und das Grundwasser machen dem Trinkwasser und den Ökosystemen zu schaffen. Der globale Wasserfußabdruck Deutschlands ist enorm.

Ohne sauberes Wasser ist kein Leben möglich. Der Bau von Wasserspeichern realisierung und bspw. für betriebliche Wasserbedarf wie Kehrmaschine, Bodenaufbereitung oder Staubbindung nutzen. Wasserverbrauch einsparen. Regionale Getränke bevorzugen. Wasser ist öffentliches Eigentum.