Interview mit Tiefbaufacharbeiter-Azubi

Vom Bewerbertraining zur Ausbildung

Die Wegbereiter Gruppe führt regelmäßig Bewerbertrainings an Schulen durch, um Jugendliche gezielt auf den Einstieg ins Berufsleben vorzubereiten. Der Erfolg dieses Angebots zeigt sich nun ganz konkret: Aus einem der Trainings ging eine Bewerbung hervor, die so überzeugte, dass ein Ausbildungsvertrag unterzeichnet wurde. 

Dieses Beispiel zeigt, wir wirkungsvoll die Verbindung zwischen Schule und Unternehmen sein kann und welche Chancen durch unsere Bewerbertrainings entstehen.

Wir haben ein Interview mit dem ehemaligen Teilnehmer unserer Bewerbertrainings geführt, der heute unser Auszubildender ist.

Wie hast du den Start deiner Ausbildung erlebt?

Ganz gut. Durch das Praktikum hatte ich schon Erfahrungen gesammelt. Dadurch waren mir die Firma, die Mitarbeitenden und der Großteil der Geräte bereits bekannt. Der Einstieg war also ziemlich entspannt.

Gab es etwas, das dich am Anfang überrascht hat - positiv oder negativ?

Der Übergang vom Praktikum zur Ausbildung war sehr flüssig. Es gab keine großen Überraschungen, alles ging ohne Probleme über die Bühne.

Welche Aufgaben gehören aktuell zu deinem täglichen Aufgabenbereich?

Bis jetzt habe ich Schieberkappen gesetzt und Materialien verdichtet. Das Arbeiten mit dem Stampfer macht mir am meisten Spaß. 

Wie kommst du mit den körperlichen Anforderungen im Tiefbau zurecht?

Ganz gut. Klar, wenn man den ganzen Tag schaufeln muss, merkt man das im Rücken, aber am nächsten Tag ist alles wieder in Ordnung. Vom Wetter her habe ich keine Probleme, ich bin wetterfest. Es war mir von Anfang an bewusst, dass der Job körperlich anspruchsvoll ist, aber ich habe mich darauf eingestellt.

Wie erlebst du die Zusammenarbeit im Baustellenteam?

Die Zusammenarbeiten läuft ziemlich gut. Ich war mittlerweile in zwei verschiedenen Kolonnen und habe auch während des Praktikums in der Werkstatt gearbeitet. Wir haben ein gutes Team, in dem jeder seinen Beitrag leistet. 

Wie hast du das Bewerbertraining damals erlebt?

Das Firmenvideo fand ich sehr interessant und aufschlussreich. An sich waren die Informationen nichts Neues, aber es hat mir einen guten Überblick verschafft. 

Welche Inhalte aus dem Bewerbertraining haben dir besonders geholfen?

Die Tipps für die Bewerbungen und das Vorstellungsgespräch. Die Präsente waren auch nicht schlecht. 

Wie würdest du den Weg vom Bewerbertraining zum Auszubildenden beschreiben?

Ich habe die Bewerbung gemeinsam mit der Lehrerin geschrieben und verschickt. Dann habe ich ein Jahr Praktikum gemacht - immer dienstags. Die meiste Zeit war ich auf der Baustelle, im Winter auch in der Werkstatt. Ich erinnere mich noch, dass es an meinem ersten Tag sehr regnerisch war, aber schon am zweiten Tag konnte ich richtig gut mitarbeiten und war gleich in die Arbeitsabläufe eingebunden wie etwa beim Verdichten. Es verlief alles ohne große Hürden.

Was würdest du künftigen Teilnehmern des Bewerbertrainings mit auf den Weg geben?

Bleibt dran! Setzt die Tipps um, hört auf die Vorgesetzen und scheut euch nicht, Bewerbungen zu schreiben und zu verschicken. Es lohnt sich.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, nach der Ausbildung im Betrieb zu bleiben. Der Beruf macht mir wirklich Spaß.

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