Winterschulung, Schulklassen oder Bachelorarbeit

Es wurde um einen Baum mit Natursteinen eine Umrandung gebaut, dieser wird mit Rindenmulch, von einem gelben kleinen Minibagger, aufgefüllt.  Der Bagger wird von einem jungen Mann mit Arbeitskleidung bedient. Ihm schauen 4 weitere Männer, in Schutzausrüstung und Schaufeln in der Hand, zu. Im Hintergrund fährt ein Radlader und ein Gebäude ist zu sehen.  Das Geschehen findet im Freien statt.

Facettenreich aufstellen

Winterschulung – Gemeinsam stärker werden 

Wenn draußen wenig geht, legen wir richtig los: Einmal im Jahr treffen sich unsere Azubis in der Schlechtwetterzeit zur Winterschulung. Eine Woche voller Action, Praxis und neuer Erfahrungen.

Im praktischen Teil wird angepackt: Kanalbau und Pflasterarbeiten stehen auf dem Programm. Hier könnt ihr zeigen, was ihr draufhabt, Neues lernen und euch gegenseitig unterstützen. Teamwork ist dabei genauso wichtig wie sauberes Arbeiten.

Auch eure Gesundheit spielt eine Rolle: Bei der Handkraftmessung und dem Lungenfunktionstest checken wir, wie fit ihr seid – schließlich braucht man im Handwerk Power und Ausdauer. Und weil Ausbildung mehr ist als nur Arbeit, geht’s im Workshop zum Thema „Rollenbild des Mannes in der heutigen Gesellschaft“ auch um euch persönlich: Welche Erwartungen gibt es? Was bedeutet Verantwortung? Und wie wollen wir miteinander umgehen? Unsere Winterschulung ist nicht nur Training – sie bringt euch weiter, stärkt den Zusammenhalt und macht euch fit für eure Zukunft im Handwerk

 

Gruppe

Regen ist flüssiger Sonnenschein 

Große Maschinen. Große Verantwortung. Große Zukunft.

 

Am 11.02.26 durften die Wegbereiter einen Kurs mit 22 Schülerinnen und Schülern der 12. Klasse des örtlichen technischen Gymnasiums begrüßen. 

Gemeinsam ging es direkt auf die Baustelle Wammesfeld in Öhirngen-dorthin wo täglich richtig große Massen bewegt werden.

Im Mittelpunkt standen die Themen Erdmassenbewegung, Statik, Flüssigboden und Erdkollektoren. Wie bleibt eine Baugrube stabil? Wie plant man tausende Kubikmeter Bodenbewegung? Und wie funktionieren moderne, nachhaltige Energielösungen wie Erdkollektoren? Die Wegbereiter zeigten, wie Technik, Know-how und Teamarbeit im Tief- und Straßenbau zusammenspielen – und wie wir aktiv an zukunftsfähiger Infrastruktur mitarbeiten. Natürlich blieb es nicht nur bei Theorie.
Im Kettenbagger sitzen, Maschinen steuern und echte Power erleben – das war für viele das Highlight des Tages.

Und das Wetter? Kein Problem.
Ganz nach unserem Motto: „Keine Angst vor Dreck.“
oder um es mit den Wort der Lehrkraft zu sagen:Regen ist flüssiger Sonnenschein.

Ob als Azubi im Tief- und Straßenbau oder mit dem Ziel, Bauingenieur oder Bauingenieurin zu werden – bei uns könnt ihr Großes bewegen. Auf der Baustelle, in der Planung oder später im Studium: Wer verstehen will, wie Projekte berechnet, geplant und umgesetzt werden, findet hier den perfekten Einstieg.

Du willst nicht nur zuschauen, sondern Verantwortung übernehmen?
Du willst sehen, was du am Ende des Tages geschaffen hast?

Dann bewerbe dich direkt für ein duales Studium bei uns. 

 

Bachelorarbeit

Der Bausektor zählt weltweit zu den größten Verursachern von CO2-Emissionen und steht
zunehmend im Fokus klimapolitischer und gesellschaftlicher Anforderungen. Im Tief- und
Straßenbau entstehen durch materialintensive Bauweisen und regelmäßige Maschineneinsätze
erhebliche Emissionsmengen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Erfassung
und Bewertung der CO2-Emissionen im Bauprozess zunehmend an Bedeutung.
Das Ziel der Bachelorarbeit war die Entwicklung praxisnaher Leistungsansätze zur überschlägigen
CO2-Kalkulation im Tief- und Straßenbau. Hierfür wurden wissenschaftliche
und betriebliche Ansätze zur Emissionsermittlung zusammengetragen. Auf Grundlage
von drei ausgewählten Erschließungsprojekten wurden CO2-Bilanzen erstellt, die sich an
ausgewählten Lebensabschnitten von Bauwerken orientieren. Die Berechnung basiert
auf den kalkulierten Materialmengen und Maschineneinsatzzeiten. Die verwendeten
Emissionsfaktoren stammen aus anerkannten Datenbanken, Umweltproduktdeklarationen
und Herstellerdaten. Ausgehend von den Emissionsmengen und den Einflussbereichen
von Bauunternehmen wurden Schlüsselpositionen identifiziert und in Form von
Richtwerten aufbereitet. Diese Richtwerte stellen einen möglichen Ansatz dar, welcher
CO2-Emissionen einzelner Bauleistungen vergleichbar und transparent abbildet. Die Arbeit
verdeutlicht sowohl das Potential, als auch die aktuellen Grenzen leistungsbezogener
CO2-Kennzahlen im Tief- und Straßenbau. Es wurden Voraussetzungen aufgezeigt, die
für eine zukünftige praktische Anwendung dieser Kennzahlen erforderlich sind.