
Wesentliches berichten - S
sichere Beschäftigung, Arbeitszeit, angemessene Entlohnung, sozialer Dialog, Vereinigungsfreiheit (Betriebsräte), Tarifverhandlungen, vereinbarkeit Berufs- und Privatleben, Gesundheitsschutz und Sicherheit, Gleichstellung der Geschlechter und gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Schulungen und Kompetenzentwicklung, sonst. arbeitsbezogene Rechte - Datenschutz
Alles was dem Menschen dient
Wertschätzung der Individuen: aus dem Schulsystem kommen teilweise verletzte und klein gemachte Menschen zu uns, weil sie glauben, keinen anderen Arbeitsplatz zu finden. Menschen, die handwerklich stark sind, werden häufig im Schulsystem mit schlechten Noten belohnt. Kreative Menschen werden nicht im Schulsystem gefördert, sondern zur Anpassung erzogen.
Auf den Baustellen werden Menschen gesucht, die individuelle Lösungen entwickeln können.
Menschen, die schnell eine Situation erfassen und wirtschaftlich, nachhaltig sowie qualitätsbewusst situativ Lösungen herbeiführen können. Das wird im Schulsystem nicht vermittelt. Auch die Ausbildung konzentriert sich auf die Vermittlung von Informationen, während Erfahrungen in der betrieblichen Praxis und der ÜBA (Überbetriebliche Ausbildung) vermittelt werden.

Der Pflästerer Albert Schneider erhielt 1909 vom königlichen Oberamt Öhringen die Mitteilung über die Verleihung der Befugnis zur Anleitung von Lehrlingen in Handwerksbetrieben. Sein Enkel Heiner Schneider setzte sich lange Jahrzehnte für die Ausbildung in Geradstetten als ehrenamtlicher Prüfer ein.
Diese traditionelle intensive Aufmerksamkeit der Ausbildung wird in modernen Zeiten digital unterstützt durch das Onboarding für neue Mitarbeiter (Intranet). Personalgespräche mit Fragebogen zur Vorbereitung, Abfrage des Entwicklungsziels jedes Mitarbeiters, Zusammenführung in der Wegbereiter Akademie und individuelles Weiterbildungsangebot für jeden einzelnen WEGBEREITER runden die Personalführung ab.
Die Bauleiter vermissen die Auszubildenden im Alltag, wenn die Weiterbildungsmaßnahmen Teambuilding oder Wissensvermittlung vermitteln. In den Veranstaltungen werden Stärken geweckt, die im Alltag teilweise nicht wahrgenommen werden. Dieses kommt erst zur Wirkung, wenn Mitarbeiter Raum bekommen, bspw. neue Aufgaben übernehmen.
Öffentlichkeitsarbeit und Marketing mit hoher Wertschätzung der Baufacharbeiter. Faszination der Detailkenntnisse. Rückmeldung von Michael Stadler, Imagis TV, während der Herstellung des Firmenfilms: „Mit den WEGBEREITERN überlebst Du einen Zombie-Angriff.“
Hohe Resilienz in Krisensituationen, bspw. Arbeiten im fließenden Verkehr bei Arbeiten in Kreuzungsbereichen etc., große soziale Konfliktlösekompetenz, abgehärtete Abwehrkräfte. Outdoor-Experten kommen gut mit der Klimaveränderung zurecht („war max. an 4–5 Tagen ein Problem hinsichtlich der Hitze“).
Erfahrungen aus der Pandemie
- Home-Office und Online-Besprechungen sind für die verwaltenden Arbeitsplätze skalierbar. Bedarf sich im Team zu begegnen ist hoch. Führungskräfte sorgen sich, die Menschen im Home-Office zu erreichen.
- Netzverfügbarkeit und die verfügbare Bandbreite stellen einen Engpass dar. Im Aufbau eines lokalen WLANs steckt Potenzial.
- Um die Ansteckungsgefahr zu minimieren, wurde die Anzahl der Mannschaftstransporter in der Pandemie stark erhöht. Diese Entwicklung lässt sich nicht zurücknehmen und hat eine Erhöhung der CO2-Emissionen zur Folge.
- Das Meldesystem auf Excel- und Outlook-Basis ist effizient – Löschen der Daten stellt eine Herausforderung in der Dokumentation der Personalabteilung dar.
- Der Spaltung der Wegbereiter-Belegschaft durch Misstrauen und Widerstand gegen die politische „Obrigkeit“ begegnen wir durch klare Struktur und Positionierung der Unternehmensphilosophie. Politisch unterschiedliche Gesinnungen bieten mehr Sprengstoff als unterschiedliche ethnische Herkunft (Migration).
- Wegfall der Großgruppen-Moderation veränderte die Mitarbeiter. Die Wegbereiter Kultur ist ein wertvoller Schatz, der Begegnung der Menschen braucht und schwer digital zu vermitteln ist.
- Das Intranet als zeitnahes Kommunikationsmedium ist entscheidend. Ca. 60% der Mitarbeiter werden direkt erreicht – der weitere Teil muss durch Mund-zu-Mund-Kommunikation informiert werden.
- Krisenrunde Standortleiter, Personal und IT, Geschäftsleitung. Kurze Kommunikationswege.

