Umwelt

Unabhängig von der politischen Meinung halten wir an dem Pariser Abkommen (2015) fest und verfolgen das 1,5 Grad Celsius Ziel, auch wenn ein Overshoot kommen könnte. Wir arbeiten am Transitionsplan und orientieren uns an der 2023 formulierten Klimastrategie.

Wir reduzieren unsere direkten Treibhausgas-Emissionen (THG-Emissionen Scope 1) auf der Basis 1990 bis 2040 um 100%, setzen uns das Zwischenziel 2031 70% THG Einsparung Scope 1. Wir streben eine Senkung der indirekten Emissionen (Scope 3) um 30% bis 2040 an. Scope 2 soll vermieden werden. Wir entwickeln CO2 Senken bspw. durch den Einsatz von Pflanzenkohle.  

Anpassung an den Klimawandel

Starkregen

kurzfristige, räumlich begrenzte Regenmenge: führt zu Überschwemmungen, Erdrutschen u.a. die auch regional weit vom Niederschlag entfernt sein können 

extern

Wasser abhalten und leiten

  • Oedheim, Linkenbrunnen:
    Schutz des Baugebiets durch weiträumige Wasserführung Starkregenereignis
  • Gochsen:
    Hochwasserschutz Industriegebiet  
  • Geländemodellierung zum kleinräumigen Schutz gegen Starkregenereignis
  • Rückstauklappe als privater Schutz gegen Rückstau aus Kanal 

intern

Menschen, Material und Maschinen schützen

  • Klimapass und Wetter App sensibilisieren alle Mitarbeitende für die umweltbedingten Gefahren
  • Baustellen Einrichtung berücksichtigt umweltbedingte Gefahrzonen
  • Schutz der Baustellen bspw. durch Erdwälle während Bauzustand
  • Dürre - Hitze - Brandgefahr: Klima Anpassung

Fürsorge

  • persönliche Schutz Ausrüstung 
  • Arbeitssicherheit
  • Lärm, Staub
  • Emissionen
  • Hitze

extern

Wasserqualität

In den Immobilien wurde die Grander Wasserbelebung installiert. Plastik (bspw. durch Getränkeflaschen) ist für unsere Umwelt ein Problem. Indem wir Leitungswasser trinken, leisten wir einen Beitrag zum Umweltschutz, und Transportkilometer werden eingespart. Der Bedarf, mehr zu trinken, wird geweckt.

intern

Hitzeschutzkonzept

  • sensibilisieren aller Mitarbeitenden und Nachunternehmen für Hitze Gefahren
  • Identifizieren der kühlen Orte und Hitze Hotspots
  • Hitze Warnungen und Maßnahmen

Ressourcen und Abfälle

Kreislaufwirtschaft für Asphalt, Boden, Betonwerksteine, Kunststoffe, Holz u.a. 

extern

Transparenz und Informationspolitik

  • reduzierter Kraftstoffverbrauch, bewußte Materialverwendung sowie verkürzte Bauzeit durch präzise, zentimetergenaue Steuerung
  • Baufeld Räumen und Außenanlagen sind Leistungen, die andere Gewerke einrahmen
  • bewußter Umgang mit Abfällen ("das sind Stoffe, für die wir noch keine Ideen haben!"), soweit möglich Rückführung Kreislauf bspw. PreZero Kunststoffrohre 
  • Boden als Baustoff: zertifizierte Zwischenlager schaffen Zeit für Entscheidungen und Absteuerwege
  • Urban Mining: Rückgewinnung von Rohstoffen aus Gebäuden und Befestigungen (downsizing: R-Schotter) 

intern

Twin Transformation

  • gesteuerte Maschinen seit 2007 in Anwendung 3-D DGM
  • drohnengestützte Vermessung
  • Erfahrung mit Schnittstelle zum digitalen Zwilling 
  • VSME seit 2025, im Übergang erste Pilotphase zu etablierten, datenbasierten Berichtsroutine
  • zertifizierte Ersatzbaustoffe als Alternative zu Primärrohstoffen
  • ökologischer Vorteil Ersatzbaustoffe mathematisch im BIM Modell nachweisbar

Klimaschutzleitlinien

Interessenspartner einbinden: ESG-Reporting & Verbesserungen in Ökonomie, Ökologie, Gesundheit, Arbeitssicherheit, Qualität und Recht. Lieferanten & Nachunternehmer nach Code of Conduct und Nachhaltigkeit bewerten.

extern

Stakeholder mitnehmen

Klimapfad transparent machen

  • right. based-on-science: Darstellung in Grad Celsius

intern

Bewusstsein fördern

  • kontinuierliche interne Kommunikation 
  • Grundwortschaft Nachhaltigkeit bei Mitarbeitenden aufbauen
  • Azubis fördern bspw. Klima-Scouts

Status Quo: wo stehen wir?

Baseline XDC Schneider Holding

Kirchhoff consult | right.based-on-science

Stand 10.06.2026 haben wir unseren Referenzpunkt für die Schneider Holding als Dachgesellschaft ermittelt. Wenn wir keine weiteren Maßnahmen ergreifen, läge unsere Klimawirkung bei 2,8 Grad Celsius. Damit liegen wir etwas unter unserem Sektorenmedian von 3,1 Grad Celsius. Unser Ziel ist eine 1,5 Grad Celsius Klimawirkung zu erreichen.

Unsere Scopes

Scope 1

Direkte Emissionen

Bauen heißt Transportieren. Über 96% unserer Energie verbrauchen die fossilen Antriebe.

Maßnahmen

  • Wasserstoff-Initiative Taubertal, unterstützendes Mitglied, Mitarbeit im Gremium
  • Anteil der neuen PKW jährlich mit elektrischem Antrieb
  • Mobile Arbeitsmaschinen mit fossilem Antrieb werden ersetzt, sobald Lösungen auf dem Markt vorhanden sind (voraussichtlich 2028–2036)
  • Nutzung synthetischer Kraftstoffe auf privaten Flächen (stationäre Anlagen)
  • Akku-betriebene Kleingeräte und Handgeräte
  • Solarstrom auf Immobilien weiter ausbauen
  • Container mit PV-Elementen, Akku-Speicher teilweise als hybride Stromversorgung einsetzbar. 

Scope 2

Emissionen der bezogenen Energie

Seit 2004 investieren wir in Solaranlagen. Die Eigenstromnutzung wird Schritt für Schritt erhöht. 

Der Bezug von Strom und Gas ist seit 2025 zu 100% auf Ökogas und Ökostrom umgestellt. Baustellenstrom wird teilweise noch mit Normaltarifen versorgt. 

Scope 3

Indirekte Emissionen

Der Austausch mit den Interessenspartnern der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette wird intensiv geführt. Wir identifizieren Hauptemittenten bspw. durch eine erweiterte QM Nachunternehmer- und Lieferantenbewertung. 

Baustoffe

Scope 4

Vermiedene Emissionen

Gerne bringen wir unser Wissen bereits im Planungsprozess ein. 

Teilweise haben wir den Eindruck, zu spät im Lebenslauf eines Projektes zu sein. Durch die Planung können viele Emissionen vermieden werden. Die Idee des Builing Information Modeling (BIM)ist faszinierend. Die Realisierung im Alltag ist herausfordernd. Teilweise wird von “Hollywood BIM” oder “Fake BIM” hinter den Kulissen gesprochen. Die Sorge um dokumentierte Qualität steht im Vordergrund, die Reduktion von Emissionen wird hauptsächlich in der Materialfestlegung bzw. Herstellung Material gesehen. Das Potential der Kreislaufwirtschaft kann noch ausgebaut werden. Die Integration der gesteuerten Prozesse (Maschinensteuerung) in die BIM Modelle kann verbessert werden. 

  • Wir bieten Kollissionsprüfung bspw. durch ein digitales Geländemodell, welches durch Augmented Reality mit der realen Landschaft überlagert werden kann. Die Erfassung der IST Situation kann drohnenunterstützt erfolgen. 
  • Die hauptsächlich eingesetzte Maschinensteuerung setzt eine mindestens 3-dimensionale Planung der Projekte voraus, optimiert die Massenbewegungen und reduziert Emissionen.
  • Optimierung Maschineneinsatz reduziert Bauzeit und Einsatzzeiten der fossil betriebenen mobilien Arbeitsgeräte.
  • Boden als Baustoff kann lokal hergestellt werden. Dadurch werden Transporte vermieden und Emissionen eingespart.
  • Ersatz fossiler Diesel durch HVO reduziert die Emissionen. 

Artenschutz

Wir bauen Habitate und helfen den Tieren den neuen Wohnort zu beziehen.

Blogbeiträge zum Thema Artenschutz

Starkregen und Hochwasserschutz

Groß-Speichervolumen für Regenwasser oder Rigolen schützen Immobilien vor Starkregen und Hochwasser.

Projektbeispiele ansehen

Kreislaufwirtschaft

Boden als Baustoff (R-Boden) zu nutzen hilft Deponieraum einzusparen. Der Asphaltkreislauf erreicht eine Wiederverwendungsquote über 95%.

Blogbeiträge zum Thema Kreislaufwirtschaft

Grundbedarf Hygiene

Die ausgezeichnete Herstellung der Infrastruktur für die knapper werdende Ressource Frischwasser.

Referenzen Wasserleitungsbau

Energiewende bauen

Kabelabschnittstation (KAS) in Arnstein für den späteren Betrieb von SuedLink als wichtige Fehlerlokalisierung im Störungsfall

Siemens Energy als Auftraggeber fürNetzverknpüfungspunkt Leingarten / Großgartach

Nachhaltigkeitsbericht 2026 (Berichtsjahr 2024)
Schneider Holding 

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