Lauda-Königshofen, Gerlachsheim

Baustart am 20.01.2021

Im Sommer 2018 wurde die Baugenehmigung für die Bodenverbesserungsanlage in Gerlachsheim erteilt. Weil Projektgegner mehrfach gegen den Bau klagten, musste mehrere Gerichtsverfahren abgearbeitet werden.

Die Bauarbeiten können am 20.01.2021 beginnen. Die Bodenverbesserungsanlage besteht aus einer befestigten Freifläche, einer geschlossenen Halle und einem begrünten Erdwall als Staub- und Sichtschutz um das Grundstück.

Gerlachsheim | Bauleiter: Stefan Laufer| Teamleiter: | Ausführung 2020 - 2021

Hintergrund Infos

Pressemitteilung Baustart 2020

Pressemitteilung Baustart 2021

Erklärvideo Bodenverbesserung

Aktueller Bauzeitenplan

Leistungen

Januar - Ende Februar 2021Erdarbeiten 
Mitte Februar - Ende April 2021

Betonarbeiten 
(Fundamentplatte und Hallenwände)

Mai - Ende Juni 2021

Stahlbau 
(Fassade und Dach) 

Kanalbau und Leitungsbau 
(Entwässerung, Wasserversorgung, Stromtrassen etc.) 

voraussichtlich April bis Oktober 2021

Bau der Linksabbiegespur
(Würzburger Straße zur Einfahrt in die Halle aus Richtung Grünsfeld) 
Der Baustart wird noch final mit der Stadt abgestimmt und angekündigt. 

Aufweitung Kanal Würzburger Straße 
(ab Ortsende Gerlachsheim Richtung Grünsfeld) 
Der Baustart wird noch final mit der Stadt abgestimmt und angekündigt. 

Juli bis Herbst 2021 

Außenanlagen 
(u.a. Bau des begrünten Lärmschutzwalls um das Grundstück) 

Errichtung der Betriebseinrichtung 
(u.a. Waage, Reifenwaschanalge, Benebelungsmaschine / Staubbindekanonen)

Bau der Photovoltaikanlage auf dem Hallendach 
(voraussichtlich 100 kWp) 

 

Humusarbeiten  | Erdarbeiten | Anschluß an Vorflut | Kanalarbeiten Würzburger Straße | Regenstaukanal | mineralische Tragschichten | Betonarbeiten | Stahlbau | Dacharbeiten 

Linksabbiegespur 

Aussenanlagen | Lärmschutzwall | bituminöse Tragschichten | Reifenwaschanlage | Containeranlage | Waage | Trafostation | Videoüberwachung

Benebelungsmaschine | Spray Jet | Aufteilung Halle | Einrichtung

Installation IT | Probebetrieb (vorauss. Herbst 2021)

Kreisverkehr zum Herrenberg

Transportgenehmigung

Kreisverkehr zum Herrenberg

Bauen heißt Transportieren.

Ein optimierter Rundlauf wird zum Abtransport der überschüssigen Bodenmaterialien organisiert. Das untersuchte und klassifizierte Material wird am Herrenberg eingebaut und für die landwirtschaftliche Nutzung vorbereitet.

transparente Informationen

Interessengruppen

transparente Informationen

Entlang des künftigen Baufeldes führt die Landesstraße L 511 sowie ein Rad- und Gehweg. Wir möchten die Verkehrsteilnehmer informieren über die Hintergründe der künftigen Bodenverbesserungsanlage.

Pressemitteilung zum Baustart 2021

Stauraum Kanal

Wasserbewirtschaftung

Stauraum Kanal

Wir nutzen das Regenwasser für den Produktionsprozess. Hierfür werden 300m Stauraumkanal unter dem Gelände gebaut. Zusätzlich wird dieser Kanal als Rückstauvolumen bei Starkregen-Ereignissen genutzt.

Erdarbeiten

Planie herstellen

Erdarbeiten

Der Humus wird abgeschoben und seitlich gelagert. Der anstehende Boden wird auf ein Profil eingebaut, das für die spätere Bewirtschaftung notwendig ist. Auf- und Abtrag von Erdmaterial wird hierfür notwendig. Das Material wird soweit möglich innerhalb des Baufelds genutzt. Ein möglicher Raum sind die Grünwälle rund um die Anlage.

Überschüssiges Bodenmaterial wird auf den Herrenberg gefahren. Um den Begegnungsverkehr zu minimieren, wird ein Rundkurs genutzt.

Entwässerung

Erweiterung bestehendes Kanalnetz

Entwässerung

Gereinigtes Oberflächenwasser wird über einen neuen Kanal in die Vorflut des Grünbachs eingeleitet. Die Kanalarbeiten starten im Frühjahr 2021. 

Linksabbieger

Einbiegespur vorgeschrieben

Linksabbieger

Bestandteil der Baugenehmigung ist der Bau einer Linksabbiegespur auf Kosten von Konrad Bau. Verkehr der Würzburger Straße kann direkt in die Anlage abbiegen. 

Alternativer Standort

Unverändert stehen wir zu unseren Aussagen für die Suche nach einem alternativen Standort (vgl. Pressemeldung März 2019). Von Beginn an haben wir betont, dass wir einen schnellen Markteintritt benötigen. Im Taubertal werden wir eine Lösung für die rechtlich geforderte kontrollierte Bodenverbesserung entwickeln. 

Zunehmend bauen die Firmen im Bestand und stoßen auf belastete Böden. Störstoffe und Inhomogenitäten müssen entfernt werden. Die technischen Eigenschaften wie der Wassergehalt müssen so beeinflusst werden, dass der Boden unter den Gebäuden und Straßen eingebaut und verdichtet werden kann. Auf den Innerorts-Baustellen herrscht wenig Platz, Aushubmaterial zu lagern oder technisch zu verbessern. Die Bodenverbesserungsanlage ermöglicht eine Zwischenlagerung, geprüfte und überwachte Verbesserung auf genehmigten Flächen und den geplanten Wiedereinbau auf Baustellen. Das stärkt die Kreislaufwirtschaft, verkürzt Transportwege und senkt die Baukosten der Bauherrn. 

Weitere Hintergrundinfos erfahren Sie auf

www.boden-verbessern.de