Praktikum Bauingenieurwesen

Praktikum

Björn Mugele absolvierte eine Ausbildung zum Maurer und sammelte einige Erfahrung im Hochbau. Durch Vorlesungen wuchs sein Interesse am Tief- und Straßenbau. Motiviert durch die Erzählungen eines ehemaligen Klassenkameraden, der 1,5 Jahre zuvor sein Praxissemester ebenfalls bei den Wegbereitern absolvierte, bewarb er sich in Öhringen.

Es stand außer Frage dass die Firma Schneider über einen sehr guten Ruf verfügt und für einen hohen qualitativen Anspruch, an sich selbst, steht

Björn Mugele Praktikant BPS Hochschule für Technik Stgt. , Schneider Öhringen
Tätigkeiten

Tätigkeiten

Im Rahmen des Praktikums konnte Björn Mugele folgende Erfahrungen sammeln:

  • Mengenermittlung für ein Neubaugebiet aus den Planunterlagen
  • Einkauf
  • Kalkulation
  • Infrastruktur für Bodenverbesserungsanlage Ziegeleistraße
  • Unfall Erddeponie
  • Angebot Gartenweg
  • Abrechnung Baustelle
  • Baustelle Rathausstraße Öhringen mit Spatenstich
  • Baugrube Mannlehenfeld

Fazit

Die Firma Schneider als Betrieb für ein Betreutes Praktischen Studienprojekt kann ich nur empfehlen. Man arbeitet vielleicht nicht an irgendwelchen großen Milliardenprojekten, sondern ist eher regional unterwegs, dafür sieht man hier sehr viele unterschiedliche Baustelle. Das Team hat mich super aufgenommen und ich fand immer wieder Hilfe wenn ich mal gar nicht mehr weiter wusste. Auch mit meinem Vorgesetzten Herr Kircher kam ich sehr gut aus und wurde eigentlich immer fair behandelt, es war zum Beispiel überhaupt kein Problem als ich noch ein paar Tage extra frei brauchte,  weil ich noch zwei Prüfungen nachschreiben musste. Und auch mit den Mitarbeitern auf der Baustelle kam ich gut klar, obwohl ich ihnen  sagen musste, was sie zu tun haben, gab es keine Probleme. Es ist auch einfach ein Vorteil, wenn die Arbeiter fest angestellt sind und keine Subunternehmer, man kennt sich einfach irgendwann.

Gerade an den angesprochenen regionalen Baustellen hat mir gefallen, das ich zum einen an Orten gearbeitet habe, die ich schon kannte und dann auch beruflich Leuten begegnet bin, die ich schon irgendwo anders kennengelernt hatte und zum anderen, das ich an Orte kam, die ich nicht kannte oder nur sehr ungenau, obwohl sie bei mir in der Nähe liegen. Und auch dass ich immer mitbekommen habe, was bei uns in der Gegend als nächstes gebaut wird, hat seine Vorteile.

Auch von der Arbeit in der Bauleitung bin ich restlos begeistert, ich kann zwar nicht mehr sagen, ob ich mir das auch so vorgestellt habe, aber ich würde in diesem Bereich auch nach dem Studium gerne arbeiten. Das was mich auch schon als Maurer fasziniert hat, Dinge zu bauen, kann ich in diesem Tätigkeitsfeld ausführen, ich habe gemerkt, dass mir die ausführende Arbeit mehr Spaß macht und mehr begeistert, als das Planen oder gar das Berechnen von Bauwerken. Es hat durchaus seinen Reiz jeden Tag vor neue Herausforderungen  und Problem gestellt zu werden, für die es eine Lösung zu finden gibt. Ein weiter Vorteil als Bauleiter ist, dass man eigentlich nur an seinen Leistungen gemessen wird, solange die Baustellen gut laufen und Gewinn abwerfen ist alles in Ordnung, auch wenn der Chef dich vielleicht nicht unbedingt so gut leiden kann. Mir gefällt die Vorstellung nach seinen Ergebnissen bewertet zu werden und nicht danach, wie gut man sich zum Beispiel präsentieren und darstellen kann. 

Ein meiner großen Fragen im Voraus war ja ob ich mir, nach meiner Tätigkeit als Maurer im Hochbau, auch vorstellen könnte im Tief- und Straßenbau zu arbeiten, und ich muss sagen das ich diese Frage auf jeden Fall bejahen kann. War ich mir vorher nicht sicher ob das bauen einer Straße genauso viel Spaß macht wie das eines Hauses, muss ich jetzt sagen das ich gar nicht wusste was zum Bau einer Straße alles dazu gehört. Ich denke das es mir am Ende relativ egal ist, in was für einer Sparte ich irgendwann landen werde, sondern es bei mir viel mehr um das Bauen und Erschaffen an sich geht. Ob ich jetzt am Ende sagen kann, ich habe dieses Haus gebaut oder ich hab diese Straße gebaut ist mir relativ egal, es ist beides Mal ein verdammt gutes Gefühl.

So ist es mir wohl eher wichtig, dass das Team und die Firma, um mich herum, einfach passen und dass es Spaß macht dort mit den Leuten zu arbeiten oder sich auch einfach nach Feierabend oder in der Mittagspause mit ihnen zu unterhalten. Ich denke das ist auch eines der Dinge die ich bei der Firma Schneider gelernt habe. 

Ich habe jetzt im Nachhinein das Gefühl das mir die vorherige Studienzeit und den damit verbundene Stoff, den wir lernen mussten, in meiner Zeit bei der Firma Schneider nur bedingt etwas gebracht hat. Bis auf das ein oder andere Grundwissen, habe ich eigentlich alles erst bei meiner Arbeit gelernt und ich hatte das Gefühl das meine Erfahrungen, aus der Zeit als Maurer, wertvoller für die Tätigkeit als Bauleiter sind. Ich weiß zwar durchaus dass durch die breite Aufstellung des Studiengangs Bauingenieurwesen, verschiedene Vorlesungen für verschiedene spätere Tätigkeitsfelder vorgesehen sind. Aber hat mich dann doch überrascht und auch fast etwas frustriert, das ich praktisch nichts aus meinen Vorlesungen gebrauchen konnte.

Zu guter Letzt kann ich nur schreiben das ich am liebsten gleich bei der Firma Schneider geblieben wäre  und einfach so weitergearbeitet hätte, es hat mich überraschend wenig gereizt wieder zurück auf die Hochschule zu gehen. Ich denke das sagt alles, über mein Betreutes Praktisches Studienprojekt, was es als abschließende Worte zu sagen gibt. Ich möchte mich an dieser Stelle noch ein Mal bei allen Mitarbeitern der Firma Schneider für die Erfahrungen und die Möglichkeiten bedanken.

Weg bereiten

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Karriere machen

Karriere

Spaß am Bauen

Bauschule