Weitere Informationen erhalten Sie unter www.boden-verbessern.de
Presseinformation 25. März 2019, Konrad Bau GmbH & Co KG
kein Sperrvermerk
Ansprechpartner:
Wolfgang Kraus, Konrad Bau GmbH & Co KG, 09343 6200-38
Projekt: Geplante Bodenverbesserungsanlage der Firma Konrad-Bau
Der Runde Tisch war wichtig und richtig.
Mit Einrichtung des Runden Tisches war die Zeit der unnötigen Eskalation vorbei und die Diskussion konnte endlich auf einer sachlichen Ebene stattfinden. Alle Seiten konnten Informationen austauschen, die ihnen bisher fehlten. Das führte zu einer Reihe von Erkenntnissen:
- Wir haben verstanden, welche Ängste die Bürger bewegen. Nach unserer Öffentlichkeitsveranstaltung 2015 hatten wir uns voll auf die Planung der Anlage und insbesondere das Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) konzentriert und dabei die begleitende externe Kommunikation aus dem Blickwinkel verloren. Wir haben unterschätzt, wie wichtig es ist, über die sachliche Ebene hinaus weiter mit den Bürgern im Gespräch zu bleiben.
- Wir konnten unser Anlagenkonzept in Ruhe erläutern und Fehlinformationen aufklären. Zum Beispiel haben wir nochmals klargestellt, dass wir keine gefährlichen Stoffe in der Anlage umschlagen, bearbeiten oder lagern. Wir verarbeiten lediglich mineralische Materialien, die vorwiegend aus dem Boden stammen, und halten uns dabei selbstverständlich an die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte. Bei der Besichtigung einer bestehenden, neuen Anlage der Firma BBH in Kupferzell konnten die Teilnehmer des Runden Tisches „live“ sehen, wie eine solche Bodenverbesserung in der Praxis funktioniert.
- Wir konnten belegen, dass wir alle Verfahrenswege eingehalten haben. Das BImSCH-Verfahren sieht keine öffentliche Beteiligung vor. Wir haben unsere Planung intensiv mit dem Landratsamt abgestimmt. Dass sich im Lauf der Planung die Menge auf 100.000 Tonnen erhöht hat, war der Stadt bekannt und nicht mitteilungsbedürftig, da die besprochenen 20 Lkws pro Tag laut Bebauungsplan bereits vom Gemeinderat akzeptiert und unterzeichnet waren. In der Sache selbst gab es also keine Versäumnisse.
- Wir haben die Rückmeldung bekommen: „Die Anlage ist wichtig, aber nicht bei uns!“ Der Runde Tisch hat anerkannt, dass die geplante Bodenverbesserungsanlage Ressourcen schont und so der der Umwelt und dem Gemeinwohl dient. Das gleiche gilt für die wirtschaftliche Bedeutung der Firma Konrad-Bau mit ihren 170 Arbeitsplätzen für die Gemeinde. Dass man uns dennoch mit knapper Mehrheit (8:6 Stimmen) rät, auf den aktuell vorgesehenen Standort zu verzichten, ist deshalb nur schwer nachzuvollziehen.